Bild
Regionen
Türkei

Die beliebtesten Regionen in der Türkei

Sonne satt, endlose Strände, ausgezeichnetes Essen, lebendige Metropolen und kultureller Reichtum: Die Türkei trifft jeden Geschmack. Sie suchen das Ursprüngliche? Wie wäre es mit der Türkischen Ägäis oder Nordzypern? Sie möchten sich bei höchstem Komfort so richtig verwöhnen lassen: Die Türkische Riviera ist Ihr Reiseziel! Finden Sie bei uns das passende Angebot und genießen Sie die türkische Gastfreundschaft!

 

Bild
Antalya

Ein Tag in Antalya sollte unbedingt auf Ihrem Programm stehen. Diese lebendige Stadt zieht Sie in ihren Bann und fasziniert mit ihrer einzigartigen Mischung von Orient und Moderne. Schon 1972 haben die türkischen Denkmalschützer das Herzstück Antalyas vor spekulativer Kahlschlag-Sanierung und Hoteltürmen bewahrt. Der innere Hafen und die Wohnquartiere innerhalb der historischen Stadtmauern wurden zur Schutzzone erklärt. Für anatolische Verhältnisse ist Antalya eine junge Stadt, sie wurde erst 158 v. Chr. unter dem Namen “Attaleia” von König Attalos II. gegründet. Von den Römern wurde die Stadt weiter ausgebaut; Reste der römischen Stadtmauer sind noch zu besichtigen. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist das Hadrianstor, das auf einen Besuch des römischen Kaisers im Jahre 130 n. Chr. zurückgeht. Sehr imposant ist auch das Yivli Minarett aus dem 13. Jahrhundert. Antalya zählt mit ca. 1,2 Mio. Einwohnern zu den führenden Großstädten der Türkei. Die touristischen Sehenswürdigkeiten befinden sich rund um die Altstadt und den Yachthafen.

Bild
Alanya

Alanya war einst ein kleines Dörfchen inmitten von Orangen- und Zitronengärten und ist zu einer Stadt mit über 100-150.000 Einwohnern gewachsen. Gegründet wurde Alanya im 4. Jahrhundert v. Chr. Im Jahre 1200 wurde die Stadt von dem seldschukischen Sultan Alaaddin Keykubat eingenommen, der auf dem steilen Vorgebirge eine Winterresidenz erbauen und in der Nähe des Hafens ein noch heute gut erhaltenes Arsenal für seine Flotte anlegen ließ. Auch der Rote Turm (Kızıl Kule) mit dem bemerkenswerten achteckigen Baustil am Fuße der Festung stammt aus dieser Zeit. Die Festung erreicht man über eine gut ausgebaute Straße mit vielen Windungen. Von oben bietet sich ein wunderschöner Rundblick auf das Mittelmeer und die Küstenlandschaft. Am Fuß des Burgberges befindet sich die Damlatas-Grotte, eine Tropfsteinhöhle. Der hohe Kohlensäuregehalt und die stets gleichbleibende Temperatur der Luft verhelfen Asthma-Kranken zur Linderung ihres Leidens. Andere Grotten mit vielversprechenden Namen wie Piraten-, Phosphor- und Liebeshöhle befinden sich auf der Meerseite des Burgberges und können mit kleinen Fischerbooten vom Meer aus besichtigt werden.

Bild
Side

Side, die ehemalige pamphylische Hafenstadt, verfügt über mächtige Baudenkmäler aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Die Ruinen aus dieser Zeit lassen auf einen beachtlichen Wohlstand schließen. An der Verbindungsstrasse zwischen der Küstenstraße und dem Ort Side kann man noch Reste des Aquädukts aus dieser Zeit bewundern. Eindrucksvolle Zeugen einer großen Zeit sind die Stadtmauern, die Agora und das wie eine Schüssel in die Ebene gebaute Amphitheater, welches als das Größte der Region gilt und einst 25.000 Zuschauern Platz bot. Side ist der Ort der “kleinen Wege”: es liegt auf einer 1 km langen und 400 m breiten Halbinsel, die sich von Nord nach Süd ins Meer erstreckt. Unmittelbar an die historischen Plätze angrenzend befindet sich das malerische Fischerdörfchen mit zahlreichen, kleinen Geschäften entlang der Fußgängerzone, die zum Hafen führt. Im Ort Side darf nicht mehr gebaut werden. Deshalb hat Side sich mit seinen restaurierten alten Häusern und den engen Gassen eine besondere Atmosphäre bewahrt. Der Hafen lädt mit seinen Restaurants und Cafes zum gemütlichen Verweilen ein.

Bild
Marmaris

Marmaris liegt auf der Halbinsel Bozburun. Vermutlich wurde sie von den Karern gegründet. Nach der Besiedelung durch die Griechen und anschließend durch die Römer fiel sie 1425 an das Osmanische Reich. Heute ist Marmaris ein bedeutendes Touristenziel mit einer großen Auswahl an Hotels für jeden Geschmack und einem bunten Nachtleben. Die Stadt liegt an einer 10 km langen Bucht, die als natürlicher Hafen für die Schifffahrt dient. Im Sommer gibt es eine Fährverbindung zur Griechischen Insel Rhodos. Viele Privatvermieter bieten ihre Sonnenschirme und Liegen zum Entspannen am Strand an. Interessant sind in der Umgebung die karischen Felsgräber von Kaunos nahe des heutigen Dalyan.

Bild
Kemer

Kemer sorgt mit seinen Geschäften und typischen Tavernen für eine fröhliche Urlaubsstimmung. Mittelpunkt ist der Yachthafen mit seinen Cafes und Restaurants. Einkaufsmöglichkeiten finden Sie in der Fußgängerzone. Die meisten Hotels liegen in den Orten Tekirova, Camyuva, Göynük oder Beldibi. Die Landschaft in der Region Lykien gehört zu den schönsten an der türkischen Mittelmeerküste. Die Lykier, ein Volk wahrscheinlich keltischen Ursprungs, waren ein unabhängiger Stamm. Sie ließen sich zwischen dem heutigen Fethiye und Antalya nieder und verteidigten diese ab ca. 1400 v. Chr. Sie hatten ihre eigene Sprache, deren Spuren man heute noch in Inschriften sehen kann. Bei einem Besuch der lykischen Felsengräber in Myra erfahren Sie viel über diese Kultur. In der Nähe von Kemer finden Sie auch die antike Hafenstadt Phaselis und Olympos (Çıralı), den geschichtsträchtigen Platz mit dem nie erlöschenden Feuer der Antike.

Bild
Bodrum

Bodrum existiert seit über 3000 Jahren unter verschiedenen Namen. In seiner Blütezeit war das damalige Halikarnassus Hauptstadt des Königreiches Karien und berühmt für das monumentale Grabmal seines verstorbenen Königs Mausolos. Das Mausoleum wurde mit seiner großartigen Architektur in der Antike als eines der Sieben Weltwunder angesehen. Herodot, der ’’Vater der Geschichtsschreibung’’ wurde hier geboren, ebenso Dionysius, der eine 20-bändige Geschichte von Rom verfasste. Halikarnassus spielte eine bedeutende kulturelle, politische, militärische und wirtschaftliche Rolle in der Region, bis die Stadt von Alexander dem Großen erobert wurde. Etwa ein Jahrhundert lang hatten die Kreuzritter die Stadt als Vorposten inne, und es ist ihre Burg, die heute alle Besucher Bodrums bewundern. Danach versank Bodrum in einen jahrhundertelangen Dornröschenschlaf. Als der Schriftsteller Cevat Sakir Kabaagacli hierher ins Exil geschickt wurde, war Bodrum ein kleines Fischerdorf. Er verbreitete die Kunde von Bodrums unberührter Schönheit in der ganzen Türkei und es dauerte nicht lange, bis Besucher von überallher kamen.

Bild
Kusadası

liegt an der türkischen Ägäisküste, etwa 90 km südlich von Izmir. In der Antike befand sich hier die Stadt Neapolis, die von Ephesos beherrscht wurde. In unmittelbarer Nähe von Neapolis gab es die Orte Marathesion und Phygale, die angeblich von kranken Soldaten des Agamemnon während des Trojanischen Krieges gegründet wurden. Die Blütezeit von Kusadası begann mit dem Niedergang von Ephesos in der Spätantike und dem frühen Mittelalter. Bis zum 15. Jahrhundert war die Stadt unter dem Namen Scala Nova ein Handelszentrum der Seefahrer aus Venedig und Genua. 1413 eroberten die Türken unter Sultan Mehmet Çelebi die Stadt, die fortan zum Osmanischen Reich gehörte.Ausflugtipps:Ephesus und Marienhaus (montags und donnerstags)Stadterlebnis - Izmir Altstadt und mehr (dienstags und freitags)

Bild
Fethiye

Fethiye bekam seinen heutigen Namen zu Ehren eines umgekommenen Militärpiloten aus dem 20. Jh. Die Stadt ist ein Zentrum für Bauern mit kleineren Gewerbebetrieben, doch kaum Industrie. Den Haupterwerb bildet der Tourismus. Der weiße Sandstrand von Ölüdeniz hat hierzu viel beigetragen. Ebenfalls bekanntgeworden ist Fethiye durch die noch gut erhaltenen lykischen Felsgräber in der steilen Felswand oberhalb der Stadt. Das bekannteste und größte Felsgrab ist das des Amyntas. Verstreut in der Stadt befinden sich noch einige lykische Sarkophage, teils stehen sie mitten in der Strasse, teils sind sie in die Mauern der Häuser eingebaut worden. Sehenswert ist außerdem die Ruine der Johanniterburg, die aus dem 15. Jh. stammt. Das hellenistische Theater wurde bei einem heftigen Erdbeben größtenteils zerstört, ist inzwischen von Archäologen jedoch teilweise wieder freigelegt worden.