Machu Picchu gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas und ist für viele Urlauberinnen und Urlauber ein Höhepunkt ihrer Peru-Reise. Die historische Inkastadt liegt hoch oben in den peruanischen Anden und ist von steilen, grünen Berghängen umgeben. Aufgrund ihrer großen Beliebtheit waren Eintrittskarten in der Vergangenheit häufig bereits Monate im Voraus ausverkauft.
Nun gibt es Änderungen, die den Ticketkauf erleichtern sollen. Wie reisereporter.de berichtet, wurde die Reservierungszeit verkürzt. Dadurch werden Eintrittskarten, die nicht rechtzeitig bezahlt werden, schneller wieder für andere Interessierte verfügbar.
Die Neuerung zeigt offenbar Wirkung: Nach Angaben des peruanischen Kulturministeriums waren für den verbleibenden Zeitraum des Jahres noch rund 90.000 Eintrittskarten erhältlich. Damit verbessern sich die Chancen, auch kurzfristiger einen Besuch der berühmten Inkastätte zu planen. Eine Garantie auf verfügbare Tickets gibt es jedoch nicht.
Tickets für Machu Picchu künftig bis zu zwölf Monate im Voraus?
Auch für Urlauberinnen und Urlauber, die ihre Peru-Reise langfristig planen, könnte sich die Situation verbessern. Der peruanische Kulturminister kündigte an, Eintrittskarten für Machu Picchu künftig bis zu zwölf Monate im Voraus anzubieten.
Wann genau die Buchungen für das Jahr 2027 freigeschaltet werden, steht allerdings noch nicht fest. Wer einen Besuch im kommenden Jahr plant, sollte deshalb die weitere Entwicklung im Blick behalten und sich rechtzeitig über die verfügbaren Eintrittskarten informieren.
Wie schnell Tickets ausverkauft sind, hängt außerdem von der gewählten Route ab. Insgesamt stehen zwölf verschiedene Routen zur Verfügung, über die Besucherinnen und Besucher die historische Anlage erkunden können. Während bei einigen Strecken noch nach etwa einer Woche Tickets verfügbar sind, sind andere Routen bereits bis Ende 2026 ausgebucht.
Machu Picchu besuchen: So funktioniert die Ticketbuchung
Wer Machu Picchu besichtigen möchte, sollte die Eintrittskarten möglichst frühzeitig reservieren. Am einfachsten funktioniert die Buchung über die offizielle Online-Plattform des peruanischen Kulturministeriums: tuboleto.cultura.pe
Dort wählen Reisende ihr gewünschtes Besuchsdatum, die Einlasszeit und die passende Route aus. Da die zwölf Routen unterschiedliche Möglichkeiten zur Erkundung der Inkastadt bieten, empfiehlt es sich, die Auswahl vor dem Kauf sorgfältig zu prüfen.
Bei der Buchung sind insbesondere folgende Punkte wichtig:
- Persönliche Daten prüfen: Name und Ausweisdaten müssen korrekt eingetragen werden.
- Ausweisdokument bereithalten: Die angegebenen Daten müssen mit dem Dokument übereinstimmen, das beim Besuch vorgezeigt wird.
- Buchungszeit beachten: Für die Auswahl der Eintrittskarte und den Abschluss der Bezahlung stehen insgesamt 15 Minuten zur Verfügung.
- Route rechtzeitig auswählen: Beliebte Strecken können bereits lange im Voraus ausgebucht sein.
Eintrittskarten für Machu Picchu auch vor Ort erhältlich
Wer seine Eintrittskarte nicht online kaufen kann, hat eine weitere Möglichkeit: In Machu Picchu Pueblo, das auch unter dem Namen Aguas Calientes bekannt ist, werden täglich 1.000 Eintrittskarten direkt vor Ort verkauft.
Diese Alternative kann insbesondere für Reisende interessant sein, die noch kein Ticket ergattern konnten. Allerdings ist der Kauf mit einem Risiko verbunden, denn es gibt keine Garantie, tatsächlich eine Eintrittskarte zu erhalten. Bei hoher Nachfrage kann es daher schwierig werden, den gewünschten Besuch zu realisieren.
Für eine möglichst zuverlässige Reiseplanung bleibt die Online-Reservierung deshalb die empfehlenswerte Option.
Quelle: reisereporter.de
