Close Menu
    Facebook X (Twitter) Instagram
    sonnenklar.TV News
    Facebook Instagram TikTok YouTube LinkedIn Pinterest X (Twitter) RSS
    • Aktuelles
    • Reiseart
      • Pauschalreise
      • Flugreise
      • Kreuzfahrt
      • Hotel
      • Skiurlaub
    • Reiseziele
      • Ägypten
      • Deutschland
      • Griechenland
      • Spanien
      • Türkei
    • Themen
      • Freizeit
      • Reisetipps
      • Rechtliches
      • Statistik
      • Tourismus
    • Portal
    • Blog
    sonnenklar.TV News
    Home»Reiseart»Hotel»Insolvenz von Hotelkonzern Revo: „Beben in der deutschen Hospitality-Wirtschaft“
    Hyperion Hotel Berlin
    Die Marke Hyperion gehört zur Insolventen Berliner Revo Hospitality Group - die Insolvenz betrifft den Betreiber, nicht die internationalen Hotelmarken selbst.
    Hotel

    Insolvenz von Hotelkonzern Revo: „Beben in der deutschen Hospitality-Wirtschaft“

    Von Steffen Wulf19. Januar 2026

    Die Insolvenz der Berliner Revo Hospitality Group sorgt für Unruhe in der deutschen und österreichischen Hotellandschaft. Der von Unternehmer Ruslan Husry gegründete Konzern hat für rund 140 seiner Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.

    Revo zählt zu den größten Hotelbetreibern Europas und führt Häuser unter bekannten Markennamen wie Accor, Hyatt, Hilton, Marriott, Radisson oder Mövenpick. Erst im Februar 2025 hatte das Unternehmen die H-Hotels gekauft, zu der auch die Marke Hyperion zählt. Insgesamt gehören rund 250 Hotels in mehr als 130 europäischen Städten zur Gruppe.

    Trotz der finanziellen Schieflage soll der Hotelbetrieb vorerst weiterlaufen. Nach Angaben des Unternehmens bleiben alle rund 5.500 Mitarbeitenden an Bord. Auch ein vollständiges Aus des Konzerns gilt derzeit als unwahrscheinlich.

    Kostenexplosion und rasantes Wachstum als Belastung

    Als Hauptgründe für die Insolvenz nennt Revo die angespannte Wirtschaftslage sowie deutlich gestiegene Kosten. Vor allem höhere Löhne und Mindestlöhne, aber auch steigende Ausgaben für Mieten, Energie und Lebensmittel hätten das Geschäft stark belastet.

    Zudem hatte der Konzern in den vergangenen Jahren einen äußerst ambitionierten Expansionskurs verfolgt. Seit 2020 wuchs die Zahl der Hotels von 51 auf rund 250. Zahlreiche Zukäufe – zuletzt unter anderem mehr als 60 Häuser der H-Gruppe – führten laut Revo zu Doppelstrukturen und Integrationsproblemen. Zwar setzte der Konzern zuletzt rund 1,3 Milliarden Euro um, doch blieben Übernachtungszahlen und Umsatzerwartungen hinter den Planungen zurück. Branchenbeobachter sprechen von einem „Beben für die deutsche Hospitality-Wirtschaft“.

    Sanierung in Eigenverwaltung geplant

    Im Rahmen der Eigenverwaltung bleibt das bisherige Management im Amt, wird jedoch von externen Sanierungsexperten und einem gerichtlich bestellten Sachwalter begleitet. Die Verantwortlichen zeigen sich zuversichtlich, den Konzern zu stabilisieren und neue Investoren zu gewinnen. Spätestens bis zum Sommer soll die Talsohle durchschritten sein. Die Gehälter der Beschäftigten sind nach Angaben der Sanierer durch eine Vorfinanzierung der Agentur für Arbeit bis einschließlich März 2026 gesichert.

    Blick nach vorn – und was die Insolvenz für Reisende bedeutet

    Trotz der aktuellen Krise sehen Branchenkenner Chancen für eine Fortführung der Hotelbetriebe. Das Interesse von Investoren am deutschen Hotelmarkt hat zuletzt wieder zugenommen. Ob Revo langfristig in seiner bisherigen Form bestehen bleibt, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden.

    Für Hotelgäste ist vor allem wichtig: Die Insolvenz betrifft den Betreiber, nicht die internationalen Hotelmarken selbst. Marken wie Accor, Hilton oder Marriott sind rechtlich eigenständige Konzerne und nicht Teil des Insolvenzverfahrens. Reisende, die im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben, sind üblicherweise über den Reiseveranstalter abgesichert. Bei Direktbuchungen empfiehlt es sich, Buchungsunterlagen und Zahlungsarten zu prüfen und bei Unsicherheiten direkt Kontakt mit dem Hotel aufzunehmen.

    Quelle: tagesspiegel.de

    Hotel-Insolvenz Hotelbranche Insolvenz
    Folgen auf Google News
    Teilen: Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Email Copy Link

    Beliebte Artikel

    Fußball-WM 2026 sorgt für Reiseboom in Nordamerika – Kanada profitiert am stärksten

    All-Inclusive-Wellnessurlaub in den Alpen: 7 Tage im 4* Bergresort für 444 Euro

    Neue Handgepäck-Regeln: Lufthansa führt Gebühren ein, Condor erweitert Freigrenzen

    Aktuelles

    Fußball-WM 2026 sorgt für Reiseboom in Nordamerika – Kanada profitiert am stärksten

    Kölner Dom: Zwölf Euro Eintritt ab Juli 2026 – weitere Details zum neuen Besuchskonzept

    Innerdeutsche Flüge: Lufthansa fordert Sofortprogramm für regionale Flughäfen

    TUI Cruises: Neue Winter-Routen für Mein Schiff Flow ab Hamburg vorgestellt

    All-Inclusive-Wellnessurlaub in den Alpen: 7 Tage im 4* Bergresort für 444 Euro

    sonnenklar.TV App:
    sonnenklar.TV-App App Banner Artikel Sidebar
    Über uns

    sonnenklar.TV - Ihr Reisebüro im Fernsehen und im Internet. Reisevideos und Top-Angebote aus den Sendungen von sonnenklar.TV sowie Frühbucherangebote und aktuelle Last Minute Reisen lassen keine Reisewünsche offen.

    sonnenklar.TV

    zur Webseite
    Firmenprofil
    Reisegutscheine
    Beliebte Reiseziele
    Reisebüros
    Impressum
    Datenschutzübersicht
    Informationen zur Barrierefreiheit

    Mehr von sonnenklar.TV

    Mediathek
    sonnenklar.TV Empfangsdaten
    sonnenklar.TV Programm
    sonnenklar.TV App
    sonnenklar.TV Blog
    Reiselexikon

    © 2026 sonnenklar.TV

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.