Close Menu
    Facebook X (Twitter) Instagram
    sonnenklar.TV News
    Facebook Instagram TikTok YouTube LinkedIn Pinterest X (Twitter) RSS
    • Aktuelles
    • Reiseart
      • Pauschalreise
      • Flugreise
      • Kreuzfahrt
      • Hotel
      • Skiurlaub
    • Reiseziele
      • Ägypten
      • Deutschland
      • Griechenland
      • Spanien
      • Türkei
    • Themen
      • Freizeit
      • Reisetipps
      • Rechtliches
      • Statistik
      • Tourismus
      • Advertorial
    • Portal
    • Blog
    sonnenklar.TV News
    Home»Reiseart»Kreuzfahrt»Rhein-Flusskreuzfahrten: Niedrigwasser setzt die Schifffahrt unter Druck
    Blick auf den Rhein Richtung St. Goarshausen
    Kreuzfahrt

    Rhein-Flusskreuzfahrten: Niedrigwasser setzt die Schifffahrt unter Druck

    Von Marita Nanninga10. Juli 2026

    Der Rhein führt derzeit stellenweise so wenig Wasser wie selten zuvor zu dieser Jahreszeit – und das bleibt nicht ohne Folgen. Während Frachter ihre Ladung reduzieren können, stoßen Flusskreuzfahrtschiffe auf dem Rhein zunehmend an ihre Grenzen. Für Reisende bedeutet das: Je nach Entwicklung der Pegelstände könnten Routen angepasst oder Fahrten vorübergehend ausgesetzt werden.

    Rekordtief im Juni sorgt für Herausforderungen

    In Köln wurde kürzlich mit einem Tagesmittelwert von 1,23 Metern ein historischer Tiefstand für den Juni gemessen. Nach Einschätzung der Experten dürfte der Wasserstand aufgrund der anhaltenden Trockenheit noch weiter sinken. Besonders betroffen ist davon die Schifffahrt, die sich bereits jetzt auf die außergewöhnlichen Bedingungen einstellen muss.

    Während Güterschiffe ihre Fracht reduzieren können, um trotz geringer Wassertiefe weiter unterwegs zu sein, ist diese Möglichkeit bei Rhein-Flusskreuzfahrtschiffen praktisch nicht gegeben. Das Gewicht der Schiffe lässt sich kaum nennenswert verringern, weshalb sie deutlich empfindlicher auf sinkende Pegel reagieren.

    Rhein: Flusskreuzfahrten könnten bald eingeschränkt werden

    Sollte das Niedrigwasser weiter anhalten, könnten Rhein-Flusskreuzfahrten auf einzelnen Abschnitten schon in Kürze eingeschränkt werden. Vor allem im Oberen Mittelrheintal zwischen Budenheim und St. Goar gilt die Situation als kritisch. Dort ist die Fahrrinne besonders flach. Eine denkbare Alternative wäre eine Fahrt über die Mosel, wo Staustufen und Schleusen die Auswirkungen des Niedrigwassers abmildern.

    Anders als bei Hochwasser gibt es jedoch keine behördlich festgelegte Sperre. Solange die Sicherheit gewährleistet ist, entscheiden die Schiffsführer selbst, ob eine Passage möglich ist.

    Festgefahrenes Kreuzfahrtschiff zeigt die Risiken

    Welche Auswirkungen die niedrigen Wasserstände bereits jetzt haben, zeigte ein Vorfall in Köln. Dort lief das Flusskreuzfahrtschiff „Viking Einar“ beim Anlegemanöver auf eine Sandbank auf und konnte erst mit Unterstützung eines weiteren Schiffs wieder freigeschleppt werden. Verletzt wurde niemand, und auch Schäden am Schiff konnten nach ersten Erkenntnissen nicht festgestellt werden.

    Der Zwischenfall macht deutlich, dass besonders in Bereichen mit sehr niedrigem Wasserstand das Risiko steigt, auf Grund zu laufen.

    Ausflugsschiffe derzeit noch im Vorteil

    Etwas entspannter ist die Lage bislang für viele Ausflugsschiffe. Sie verfügen über einen vergleichsweise geringen Tiefgang und können deshalb auch bei niedrigeren Wasserständen noch verkehren. Selbst wenn einzelne Fahrten künftig nicht mehr möglich sein sollten, könnten Veranstaltungen auf festliegenden Schiffen weiterhin stattfinden.

    Auch die Frachtschifffahrt leidet unter dem Niedrigwasser

    Nicht nur die Personenschifffahrt spürt die Folgen der anhaltenden Trockenheit. Frachtschiffe transportieren vielerorts bereits deutlich weniger Ladung als üblich. Teilweise können sie nur noch rund ein Viertel ihrer üblichen Ladung transportieren.

    Als Konsequenz aus den Erfahrungen der vergangenen Niedrigwasserjahre wird der Mittelrhein bis 2033 ausgebaut. Ziel ist eine tiefere Fahrrinne, damit Schiffe künftig auch bei niedrigen Pegelständen mehr Ladung aufnehmen und zuverlässiger verkehren können.

    Was Reisende jetzt über Rhein-Flusskreuzfahrten wissen sollten

    Fest steht: Sollte die Trockenperiode anhalten und der Rhein weiter Wasser verlieren, dürfte sich die Lage für die Flusskreuzfahrt in den kommenden Wochen weiter zuspitzen. Reisende sollten daher kurzfristige Änderungen ihrer Reiseplanung nicht ausschließen.

    Quellen: SZ, Focus, Kölner Stadt-Anzeiger

    Flusskreuzfahrt Niedrigwasser Rhein Rheinkreuzfahrt
    Folgen auf Google News
    Teilen: Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Email Copy Link

    Beliebte Artikel

    Hier entsteht Afrikas größter Flughafen bis 2030

    Vasco da Gama zurück: Kreuzfahrtschiff soll ab 16. Juli 2026 wieder starten

    Singlereisen: Wie nicko cruises Alleinreisende per App vernetzen will

    Aktuelles

    Bangkok plant neues Tourismusprojekt am Chao Phraya: Seilbahn soll Flussufer nachhaltig verbinden

    Madrid bekommt Europas größte Surf-Lagune: Neuer Freizeit-Hotspot soll 2027 eröffnen

    Gibraltar: Grenzkontrollen fallen ab sofort weg

    Urlaub statt Erkältung: Mit diesen 8 Tipps bleiben Sie entspannt und erholt auf Reisen

    Schottland-Kreuzfahrt ab 599 Euro mit Costa Favolosa von Hamburg

    sonnenklar.TV App:
    sonnenklar.TV-App App Banner Artikel Sidebar
    Über uns

    sonnenklar.TV - Ihr Reisebüro im Fernsehen und im Internet. Reisevideos und Top-Angebote aus den Sendungen von sonnenklar.TV sowie Frühbucherangebote und aktuelle Last Minute Reisen lassen keine Reisewünsche offen.

    sonnenklar.TV

    zur Webseite
    Firmenprofil
    Reisegutscheine
    Beliebte Reiseziele
    Reisebüros
    Impressum
    Datenschutzübersicht
    Informationen zur Barrierefreiheit

    Mehr von sonnenklar.TV

    Mediathek
    sonnenklar.TV Empfangsdaten
    sonnenklar.TV Programm
    sonnenklar.TV App
    sonnenklar.TV Blog
    Reiselexikon

    © 2026 sonnenklar.TV

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.