Massive Einschränkungen auf wichtiger Reiseroute
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich rund um das Pfingstwochenende auf der Tauernautobahn A10 auf erhebliche Probleme einstellen. Auf der bedeutenden Nord-Süd-Verbindung Richtung Italien, Slowenien und Kroatien kommt es immer wieder zu starkem Reiseverkehr, der Staus und Verzögerungen nach sich ziehen kann. An mehreren Tagen wird eine besonders hohe Auslastung der Strecke erwartet. Zur Stabilisierung des Verkehrsflusses werden daher verschiedene Maßnahmen wie Abfahrtssperren eingesetzt, um das Ausweichen auf das nachgeordnete Straßennetz zu vermeiden.
Abfahrten für Durchreisende gesperrt
Grund für die angespannte Lage sind umfangreiche Einschränkungen entlang der Tauernautobahn A10. Um zu verhindern, dass Autofahrer bei Stau auf das untergeordnete Straßennetz ausweichen, werden im Abschnitt Puch-Urstein und Zederhaus im Salzburger Land Abfahrten für den Transitverkehr gesperrt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die umliegenden Orte vor zusätzlichem Verkehrsaufkommen zu schützen und Reisende möglichst auf der Autobahn zu halten.
Tunnelarbeiten und Lkw-Brand sorgen für Sperren
Zusätzlich kommt es durch Bau- und Sanierungsarbeiten zu Beeinträchtigungen. Ein schwerer Lkw-Brand im Brentenbergtunnel Anfang des Jahres hat erhebliche Schäden verursacht. Die daraus resultierenden Reparaturen sowie laufende Arbeiten führen immer wieder zu Sperren und Verkehrsbehinderungen auf der Strecke.
Zusätzliche Belastung durch Brenner-Sperre
Besonders kritisch könnte sich die Situation am Samstag, dem 30. Mai, entwickeln. An diesem Tag wird die Brennerautobahn A13 ganztägig gesperrt, wie sonnenklar.TV berichtete. Dadurch wird eine starke Überlastung der verschiedene Ausweichrouten erwartet. Viele Reisende könnten etwa den Weg über die Tauernautobahn als Alternative wählen, wodurch dort in beiden Fahrtrichtungen mit Staus zu rechnen ist.
Verstärkte Polizei-Kontrollen auf Nebenstraßen
Besonders bei starkem Reiseverkehr kommt es regelmäßig zu Überlastungen und längeren Staus. Um Ausweichbewegungen auf Nebenstraßen zu verhindern, werden verstärkte Polizei-Kontrollen durchgeführt. Ziel ist es, den Transitverkehr auf der vorgesehenen Route zu halten und das regionale Straßennetz zu entlasten. Bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Wer Urlaub in der Region macht, ist von den Abfahrtsverboten nicht betroffen, muss dies den österreichischen Beamten gegenüber aber aber darlegen können.
Empfehlung für Auto-Reisende
Reisenden wird geraten, Fahrten über die genannten Alpenrouten nach Möglichkeit zeitlich zu verschieben oder großräumige Alternativen einzuplanen. Besonders am 30. Mai sollte die Brennerregion gemieden werden, da dort erhebliche Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Auch auf der Tauernautobahn ist jederzeit mit Verzögerungen zu rechnen, weshalb eine flexible Reiseplanung sinnvoll ist.
Quelle: ADAC
weiterführende Informationen: ADAC
