TUI Cruises muss aufgrund der anhaltend unsicheren Lage im Nahen Osten weitere Kreuzfahrten absagen. Betroffen sind nun zahlreiche Abfahrten von Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 bis Anfang Mai 2026. Die beiden Schiffe stecken derzeit noch im Orient fest, da die Passage durch die Straße von Hormus nicht sicher möglich ist. Der wirtschaftliche Schaden für die Reederei wird dadurch immer größer.
Mein Schiff 4 und 5: Aktueller Stand der Absagen
TUI Cruises hat die Absagen kürzlich erneut ausgeweitet:
- Mein Schiff 4 (aktuell in Abu Dhabi): Alle Reisen bis einschließlich Reisebeginn 6. Mai 2026 sind gestrichen. Darunter fallen unter anderem die beliebte Wildcat Tattoo Cruise (geplant ab 1. Mai ab Palma de Mallorca) und die Millennium Cruise (6. Mai).
- Mein Schiff 5 (aktuell in Doha/Katar): Alle Reisen bis einschließlich Reisebeginn 1. Mai 2026 (nach anderen Angaben bis 8. Mai) können nicht stattfinden. Betroffen sind vor allem die geplanten Mittelmeer-Starts, darunter Reisen ab Palma de Mallorca und Heraklion (Kreta).
Die Reederei bewertet die Situation fortlaufend und orientiert sich dabei an den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts sowie an Empfehlungen externer Sicherheitsexperten. Oberstes Ziel bleibe die Sicherheit von Gästen und Crew.
Auswirkungen auf Gäste und Reederei
Die wiederholten Absagen treffen TUI Cruises hart – besonders weil beide Schiffe eigentlich den Saisonstart im Mittelmeer vorbereiten sollten. Viele betroffene Gäste hatten sich auf den Mittelmeer-Urlaub oder besondere Event-Reisen gefreut.
TUI Cruises hat alle betroffenen Passagiere bereits direkt informiert und bietet kulante Lösungen an:
- Vollständige Rückerstattung des Reisepreises
- Kostenlose Umbuchung auf andere verfügbare Mein-Schiff-Reisen (z. B. auf andere Schiffe oder alternative Routen)
- Zusätzliche Entschädigungen in Form von Bordguthaben oder Rabatten für Folgebuchungen
Die Reederei bittet Gäste, von individuellen Nachfragen abzusehen, da die Lage täglich neu bewertet wird.
Attraktive Alternativen für betroffene Reisende
Trotz der Absagen gibt es gute Alternativen innerhalb der Mein-Schiff-Flotte. Viele andere Schiffe fahren planmäßig im Mittelmeer, in der Ostsee oder auf Nordeuropa-Routen. TUI Cruises hat in solchen Fällen oft attraktive Umbuchungsangebote, bei denen Gäste teilweise auf gleichwertige oder höherwertige Kabinen upgraden können. Wer flexibel ist, kann so möglicherweise sogar eine neue Lieblingsroute entdecken – mit kürzerer Anreise und ohne lange Flüge in den Orient.
TUI Cruises: Sicherheit der Gäste oberste Priorität
Die Situation im Nahen Osten führt zu immer größeren Einschnitten bei TUI Cruises. Die Sicherheit von Passagieren und Crew hat jedoch absolute Priorität. Betroffene Gäste erhalten klare Lösungen und können auf andere attraktive Kreuzfahrten umbuchen. Die Reederei beobachtet die Entwicklung genau und wird weitere Entscheidungen transparent kommunizieren.
Quelle: fvw.de
