TUI Cruises hat die geplanten Orient-Kreuzfahrten von Mein Schiff Flow für die Wintersaison 2026/27 abgesagt. Aufgrund der anhaltend unsicheren Lage im Nahen Osten wird das neueste Schiff der Flotte stattdessen im Norden Europas eingesetzt. Die Reederei reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen und priorisiert die Sicherheit von Gästen und Crew.
Mein Schiff Flow: Hintergrund der Routenänderung
Die ursprünglich vorgesehenen Reisen von Mein Schiff Flow ab Dubai oder Doha in die Emirate, nach Oman und in weitere Orient-Destinationen finden nicht statt. Betroffen sind alle Orient-Fahrten der kommenden Wintersaison. TUI Cruises begründet die Entscheidung mit der derzeitigen geopolitischen Situation und den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts.
Die Absage betrifft die erste volle Wintersaison des Schiffes, das erst kürzlich in Dienst gestellt wurde und eigentlich als neues Highlight im Orient positioniert war.
Neue Einsatzgebiete für Mein Schiff Flow
Anstelle der Orient-Routen wird Mein Schiff Flow nun Kreuzfahrten in Nordeuropa und der Ostsee anbieten. Nach aktuellen Informationen soll das Schiff im Winter 2026/27 unter anderem ab/bis Kiel eingesetzt werden. Gäste können sich auf klassische Nord- und Ostsee-Routen freuen – mit Zielen wie Norwegen, Dänemark, Schweden oder dem Baltikum.
TUI Cruises arbeitet derzeit an einem attraktiven Alternativprogramm und wird alle betroffenen Gäste zeitnah kontaktieren. Wie bei früheren Anpassungen ist mit kulanten Lösungen zu rechnen, darunter kostenlose Umbuchungen auf andere Routen oder Schiffe der Mein-Schiff-Flotte.
Positive Perspektive für Gäste
Viele Kreuzfahrt-Fans schätzen die Nord- und Ostsee-Routen besonders im Winter wegen der stimmungsvollen Weihnachtsmärkte, der beeindruckenden Fjorde und der ruhigen, erholsamen Atmosphäre an Bord. Mein Schiff Flow bringt als modernes Schiff mit Premium-Inklusivleistungen beste Voraussetzungen für entspannte Winterkreuzfahrten mit. Gäste profitieren von kurzen Anreisewegen aus Deutschland und einem abwechslungsreichen Programm ohne lange Flugtransfers.
Quelle: fvw.de
