Die Reedereien AIDA Cruises und Costa Kreuzfahrten haben ihre Planung für die kommende Wintersaison 2026/27 geändert. Aufgrund anhaltender Konflikte im Nahen Osten und der Ungewissheit über die Entwicklung in dieser Region werden die zwei Kreuzfahrtschiffe AIDAprima und Costa Smeralda nicht wie geplant in der Golfregion unterwegs sein. Zumindest bei Costa Kreuzfahrten gibt es bereits Alternativen.
Costa Smeralda steuert Kanaren und Madeira an
Die italienische Reederei stationiert erstmals ein Flaggschiff auf den Kanaren, die Costa Smeralda, und fährt neue einwöchige Routen zwischen der spanischen Inselgruppe und Madeira. Somit erhöht Costa die Gästekapazität deutlich.
Die Costa Pacifica, zunächst für die Kanaren und Madeira vorgesehen, wird nach ihrer geplanten Werftzeit im Dezember im westlichen Mittelmeer eingesetzt. Neben der Costa Toscana wird sie sowohl achttägige Kreuzfahrten zu westlichen Mittelmeerzielen als auch längere Reisen nach Südeuropa und Nordafrika anbieten.
„Mit dieser Entscheidung möchte Costa sowohl seinen Gästen als auch Partnern frühzeitig Sicherheit und Planbarkeit für die kommende Wintersaison bieten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Reederei. „Da die Lage im Nahen Osten weiterhin ungewiss bleibt, werden absehbar keine Kreuzfahrten in die Region führen, um ein entspanntes und sorgenfreies Reiseerlebnis sicherzustellen. Das schließt auch die geplanten Überführungsfahrten der Costa Smeralda von und in die Emirate mit ein.“
Gäste, die diese Positionierungsfahrten gebucht haben, ebenso wie Gäste mit Buchungen in den Emiraten, können ab sofort auf jede andere beliebige Kreuzfahrt umbuchen und erhalten zusätzlich 200 Euro Bordguthaben pro Kabine (100 Euro pro Person). Gäste mit Buchungen für die ursprünglich geplanten Winterkreuzfahrten der Costa Pacifica auf den Kanaren werden zu den gleichen Konditionen auf die Costa Smeralda umgebucht.
AIDAprima: Alternativrouten ab Mitte April bekannt
AIDA Cruises wird sich voraussichtlich im Laufe des April 2026 über die neuen Reiseziele für die AIDAprima äußern. Weiter heißt es, betroffene Gäste, die von den Änderungen betroffen sind und sich für eine Umbuchung statt eine Rückzahlung der Reisekosten entscheiden, sollen zusätzliches Bordguthaben erhalten.
Quellen: costakreuzfahrten.de, fvw.de
