In der Nacht von Samstag auf Sonntag starben bei heftigen Unwettern in Spanien mindestens drei Menschen. Insbesondere in der Metropole Barcelona und in Katalonien regnete es große Wassermassen, die auch schwere Bäume entwurzelten. Laut dem regionalen Wetterdienst wurden zum Teil mehr als 200 Liter pro Quadratmeter gemessen.
Spanischer Regierungschef drückt sein Beileid aus
In Madrigueras ertrank eine ältere Frau in ihrem Haus. Zwei Männer starben in der Provinz Barcelona. Einer von ihnen starb in der Stadt Tordera durch eine einstürzende Mauer, der andere ertrank in einer Tiefgarage. In der Region Pineda de Mar wird noch mindestens eine Person vermisst. Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez drückte den Angehörigen sein Beileid aus.
Massive Schäden und eingeschränkter Reiseverkehr
Durch die massiven Überschwemmungen gab es erhebliche Schäden, wie an Strom- und Telefonleitungen. Viele Keller liefen voll. Die Feuerwehr leistete rund um die Uhr Hilfe, um unter anderem im Wasser eingeschlossene Menschen aus ihren Autos zu befreien.
Momentan ist der Verkehr auf Schienen wie auch auf Straßen stark eingeschränkt. Zudem muss am Flughafen in Barcelona weiterhin mit Flugverspätungen gerechnet werden.
Wenn Sie als Reisende in Not geraten, dann befolgen Sie unbedingt die Anweisungen und Hinweise der lokalen Behörden. In akuten Notfällen sollten Sie unbedingt einen Notruf über 112 absetzen.
Quelle: zeit.de, adac.de, spiegel.de
