Thailand reduziert ab dem 15. September 2026 die erlaubte Aufenthaltszeit für Reisende aus 60 Ländern und Regionen von bisher 60 auf 30 Tage ohne Visumspflicht, sodass Ausreisende und Urlauber sich umstellen müssen, so das Auswärtige Amt. Wer länger als 30 Tage in Thailand bleiben möchte, kann dann ein gebührenpflichtiges Visum beantragen. 2024 hatte die thailändische Regierung Gästen aus 93 Ländern die Erlaubnis erteilt, bis zu 60 Tage visumfrei in Thailand bleiben zu können. Dies war Teil einer Maßnahme, um die Wirtschaft des Landes nach der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln.
Begründung zu Verkürzung der Aufenthaltstage
Die Rückkehr zu einer deutlich kürzeren Aufenthaltsgenehmigung wird unter anderem mit einer wachsenden Kriminalitätsrate von Ausländern in Thailand begründet, die man durch diese Maßnahme in den Griff bekommen möchte. So wuchs die Zahl von Fällen von Drogenhandel, Sexualverbrechen und illegaler Arbeit. Unter anderem gehören China, Indien, Australien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und die USA zu den Staaten, deren Einwohner für einen längeren Aufenthalt als 30 Tage ein Visum beantragen müssen. Dieses kann bequem von zu Hause über das thailändische E-Visum beantragt werden.
Zusätzliche Einreisebedingungen in Thailand
Abgesehen von verschiedenen Zoll- und Verbotsregeln sollten folgende Bedingungen bei der Einreise nach Thailand bedacht werden: Am Tag der Einreise muss der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein. Sie müssen ein bestätigtes Ticket für den Rück- bzw. Weiterflug vorweisen, dessen Datum innerhalb der erlaubten Aufenthaltsfrist liegt. Zudem müssen Sie vor der Anreise die digitale Einreisekarte (Thailand Digital Arrival Card) ausfüllen. Diese ist kostenlos online verfügbar und muss spätestens 72 Stunden vor Ankunft in Thailand beantragt werden. Sie ist völlig unabhängig von der Beantragung eines Visums. Außerdem sollte man bei der Einreise nach Thailand auf Verlangen ca. 550 Euro pro Person bzw. ca. 1.100 Euro für Familien in bar nachweisen können, womit sichergestellt sein soll, dass man über ausreichend finanzielle Mittel verfügt.
Verbot von Durian-Früchten
Und ein kleiner Hinweis: Die geschmacklich beliebten Durian-Früchte sind in Thailand sowohl in den Terminals der thailändischen Flughäfen wie auch in den Fliegern verboten, da sie im Gegensatz zu ihrem Geschmack einen übelriechenden, penetranten Geruch besitzen, sobald die Frucht zum Verzehr geöffnet wird.
Quellen: touristik-aktuell.de, t-online.de, reisereporter.de
