Urlaub an der Ostsee ist für viele Menschen untrennbar mit langen Spaziergängen, frischer Seeluft und Naturerlebnissen verbunden. Wer mit Hund reist, steht allerdings vor zusätzlichen Fragen: Wo sind Vierbeiner erlaubt, wo dürfen sie frei laufen und welche Strände eignen sich besonders gut? Entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste gibt es zahlreiche Orte, die sich auf Gäste mit Hund eingestellt haben – allerdings mit teils sehr unterschiedlichen Regeln: von Leinenpflicht bis hin zu großzügigen Freilaufflächen.
Fördeflair und viel Natur rund um Glücksburg
Im äußersten Norden Deutschlands, nahe der dänischen Grenze, bietet die Region um Glücksburg mehrere Möglichkeiten für entspannte Tage mit Hund. Am Strand von Quellental ist der Aufenthalt mit Hund möglich, sofern das Besucheraufkommen gering bleibt. Etwas mehr Freiheit bietet der Hundestrand im nahegelegenen Langballigau, der über eine grundlegende Infrastruktur verfügt. Besonders attraktiv für bewegungsfreudige Hunde ist der Hundewald bei Glücksburg. Auf einer weitläufigen Fläche können Tiere hier ohne Leine laufen und die Umgebung erkunden. Für viele Hundebesitzer ist diese Kombination aus Küste und Wald ein willkommener Ausgleich zum klassischen Strandtag.
Weite Strände und sanfte Ufer an der Hohwachter Bucht
Die Hohwachter Bucht gilt als eine der abwechslungsreichsten Regionen für den Urlaub mit Hund. Zwischen Hohenfelde und Sehlendorf reihen sich mehrere Hundestrände aneinander, teils sehr großzügig geschnitten und naturnah. An einigen Abschnitten ist keine Leine vorgeschrieben, was insbesondere für aktive Hunde ein Pluspunkt ist.
Charakteristisch für die Region sind die flach abfallenden Ufer. Das macht die Strände nicht nur für Familien, sondern auch für Hunde attraktiv, die vorsichtig ins Wasser gehen oder keine geübten Schwimmer sind. In Sehlendorf gilt zwar Leinenpflicht, dennoch punktet der Strand durch seine ruhige Lage und Übersichtlichkeit.
Inselgefühl mit klaren Regeln auf Fehmarn
Fehmarn ist als Sonneninsel bekannt – auch Hundebesitzer zieht es hierher. Auf der Insel stehen mehrere Hundestrände zur Verfügung, allerdings gilt überall Leinenpflicht. Wer sich daran nicht stört, findet feinsandige Strände mit meist sanftem Wellengang. Besonders im Norden und Südosten der Insel laden die Strandabschnitte zu ausgedehnten Spaziergängen ein. In einigen Bereichen können Strandkörbe gemietet werden, was längere Aufenthalte am Meer angenehmer macht – auch mit Hund an der Seite.
Entspannter Ostseeurlaub in Grömitz
Grömitz verbindet touristische Infrastruktur mit ausreichend Rückzugsorten für Hundebesitzer. Zwei Hundestrände bieten Platz zum Spielen und Entspannen, teils ohne Leinenpflicht. Durch die Südlage sind viele Strandabschnitte sonnig, zugleich sorgt die lange Promenade für Abwechslung abseits des Wassers. Wer es ruhiger mag, findet nördlich des Ortes naturbelassene Strandbereiche mit weniger Betrieb. Diese eignen sich besonders für Spaziergänge in den frühen Morgen- oder Abendstunden.
Zwischen Seebrücke und Hafenbecken: Timmendorfer Strand
Auch in einem der bekanntesten Ostseebäder sind Hunde willkommen – allerdings auf klar abgegrenzten Flächen. Der Hundestrand im Zentrum ist eingezäunt und gut erreichbar, während der Abschnitt in Niendorf kleiner ausfällt, dafür aber einen Blick auf Hafen und Boote bietet. Dank der guten Verkehrsanbindung eignet sich die Region nicht nur für längere Urlaube, sondern auch für kurze Auszeiten mit Hund an der Ostsee.
Quelle: t-online.de
