Die britische Regierung plant eine weitere Erhöhung der Gebühr für die elektronische Reisegenehmigung ETA. Für Millionen Reisende aus Europa und anderen visumfreien Ländern wird der UK‑Trip damit erneut teurer.
London kündigt Preiserhöhung und schärfere Kontrollen an
Reisen nach Großbritannien werden für viele Besucher erneut teurer. Die britische Regierung plant, die Gebühr für die elektronische Reisegenehmigung ETA um 25 Prozent zu erhöhen. Nach Angaben aus Regierungsunterlagen soll der Preis von derzeit 16 auf 20 britische Pfund steigen – umgerechnet rund 23 Euro. Erst vor einem Jahr war die Gebühr deutlich angehoben worden.
Die ETA ist seit April 2025 für deutsche Staatsangehörige sowie für Reisende aus anderen visumfreien Ländern verpflichtend, wenn sie nach England, Schottland, Wales oder Nordirland einreisen wollen. Sie ist elektronisch mit dem Reisepass verknüpft.
Zugleich kündigte London strengere Kontrollen an. Ab dem 25. Februar 2026 sollen Fluggesellschaften und andere Beförderer die ETA bereits vor Reiseantritt verpflichtend überprüfen. Bislang seien die Kontrollen bewusst zurückhaltend erfolgt, um Reisenden eine Übergangsphase zu ermöglichen, teilte die Regierung mit.
EU Einreisegenehmigung ETIAS ab 2027
Großbritannien folgt damit einem internationalen Trend. Die USA hatten die Gebühr für ihre Einreisegenehmigung ESTA zuletzt auf 40 US-Dollar erhöht. Auch die Europäische Union plant die Einführung einer eigenen digitalen Einreisegenehmigung: Ab 2027 soll das ETIAS-System (European Travel Information and Authorisation System) für visumfreie Reisende gelten, die Gebühr ist derzeit mit 20 Euro vorgesehen.
Quelle: fvw.de
