Der britische Popstar Robbie Williams plant den Einstieg in die internationale Hotellerie. In einem Interview mit dem Sender BBC kündigte der 51-Jährige an, eine eigene Hotelkette gründen zu wollen, die Übernachtung und Entertainment miteinander verbindet. Sein Konzept sieht Hotels mit integrierten Bühnen und Veranstaltungsflächen vor, auf denen er selbst auftreten könnte. Ziel sei es, Gästen nicht nur eine Unterkunft, sondern ein umfassendes Erlebnis zu bieten. Die Vision sei eine globale Hotelgruppe, die auf mehreren Kontinenten vertreten sein soll.
Vom teuren Frühstück zur Hotelidee
Ganz neu sind seine Ambitionen im Hotelbereich nicht: Bereits vor einigen Jahren war ein Großprojekt in Dubai im Gespräch. Geplant war ein Hotel mit mehreren hundert Betten. Den Anstoß für diese Idee lieferte nach eigenen Angaben ein persönliches Erlebnis in Las Vegas. Dort habe ihn der hohe Preis für ein schlichtes Hotelfrühstück überrascht. Diese Erfahrung habe ihn dazu gebracht, über Kostenstrukturen und Mehrwert im Gastgewerbe nachzudenken. Realisiert wurde dieses Projekt bislang allerdings noch nicht.
Robbie Williams sammelt Erfahrungen in der Kreuzfahrtbranche
Abgesehen von den Plänen der eigenen Hotelkette hatte der ehemalige Sänger der Boyband Take That bereits erste Berührungspunkte mit der Tourismusbranche: So trat er beispielsweise im letzten Jahr bei der Taufe der „Mein Schiff Relax“ in Málaga auf.
Konkrete Umsetzung noch unklar
Wie und wann die Hotelprojekte konkret umgesetzt werden sollen, ist bislang unklar. Konzepte müssen noch ausgearbeitet und Partner gesucht werden. Trotz neuer unternehmerischer Wege liegt der Fokus des Entertainers im Moment auf seiner musikalischen Kariere. Mit seinem Album „Britpop“ erreichte er zuletzt erneut die Spitze der britischen Charts und baute damit seine Rekordserie an Nummer-eins-Alben weiter aus. Seine aktuelle Tour startete kürzlich in Glasgow. Dennoch hat Williams mit seiner Ankündigung bereits für Aufsehen gesorgt – sowohl in der Tourismus- als auch in der Unterhaltungsbranche.
Quelle: tageskarte.io
