Nach Cortina d’Ampezzo 1956 und Turin 2006 sind die Olympischen Winterspiele zurück in der Alpenregion. Vom 6. bis 22. Februar sind Mailand und Cortina die (Haupt-)Austragungsstätten für DAS Sportereignis des Jahres. Damit teilen sich erstmals zwei Orte offiziell die Gastgeberrolle. Streng genommen müsste die Veranstaltung jedoch „Olympische Winterspiele Norditalien“ heißen: Die Wettkämpfe erstrecken sich über eine Fläche von rund 22.000 Quadratkilometern und machen Mailand Cortina 2026 zu den bislang dezentralsten Winterspielen überhaupt.
Eröffnungsfeier erstmals in zwei Städten
Eröffnet werden die Winterspiele am Freitag, 6. Februar ab 20Uhr, im historischen Stadion San Siro in Mailand. Ein unvergessliches Programm wartet auf die Zuschauerinnen und Zuschauer, mit spektakulären Auftritten internationaler Stars: Fünfmalige Grammy-Gewinnerin Mariah Carey, Golden-Globe-Gewinnerin Laura Pausini, der berühmte italienische Tenor Andrea Bocelli und viele weitere werden auftreten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele wird die Zeremonie in zwei Städten gleichzeitig stattfinden, auch das olympische Feuer wird simultan in Mailand und Cortina entzündet.
Olympia 2026: Wo geht es um Gold, Silber und Bronze?
Viele Wintersport-Fans werden bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 dabei sein wollen. Die Wettbewerbe finden dabei an mehreren traditionsreichen Wintersportorten statt und bieten eine beeindruckende Kulisse zwischen Alpen, Dolomiten und italienischen Metropolen. So steigen in Mailand alle Bewerbe auf glattem Parkett, etwa Eishockey und Eisschnelllauf. Die alpinen Skibewerbe sind auf Cortina (Damen) und Bormio (Herren) aufgeteilt. Auch die „verwandten“ Disziplinen Biathlon und Ski Nordisch finden einerseits in Antholz und in Val di Fiemme statt. Livigno nahe Bormio, wo auch Skibergsteigen seine Premiere feiert, ist Heimat der Freestyler.

Den feierlichen Abschluss der Wettkämpfe bildet am 22. Februar die Schlusszeremonie im ikonischen Amphitheater von Verona – ein emotionales Finale der dritten Olympischen Winterspiele auf italienischem Boden.
Quelle: olympics.com
