Rom hat im innerstädtischen Verkehr eine neue Geschwindigkeitsregelung eingeführt. Auf zahlreichen Straßen dürfen Autofahrende ab sofort nur noch maximal 30 km/h fahren. Besonders betroffen ist das historische Stadtzentrum, doch auch einige größere Ein- und Ausfallstraßen rund um den Stadtkern unterliegen nun dem niedrigeren Tempolimit. Gerade für Touristinnen und Touristen gilt daher: Beschilderungen aufmerksam beachten und den Tacho im Blick behalten.
Zuvor waren bereits rund 50 Prozent der Straßen im Zentrum als Tempo-30-Zonen ausgewiesen, diese Regelung wurde nun ausgeweitet. Hintergrund ist die hohe Zahl an Verkehrsunfällen mit Todesfolge, von denen vor allem Fußgänger betroffen sind. Mit dem steigenden Besucheraufkommen in der italienischen Hauptstadt nimmt auch die Zahl der zu Fuß Gehenden zu. Das niedrigere Tempolimit soll ihre Sicherheit erhöhen und schwere Unfälle verhindern.
Bußgelder in dreistelliger Höhe bei Verstoß
Verstöße können teuer werden. Wer mit 50 km/h in einer Tempo-30-Zone unterwegs ist, muss mindestens 175 Euro zahlen. Bei deutlich höheren Überschreitungen drohen Bußgelder ab 545 Euro. Wird vor Ort nicht gezahlt, kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden.
Rom folgt damit einem europäischen Trend. Städte wie Bologna, Paris, Brüssel oder Lausanne haben Tempo 30 bereits eingeführt oder ausgeweitet.
Quelle: adac.de
