{"id":5221,"date":"2026-09-29T10:49:27","date_gmt":"2026-09-29T08:49:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sonnenklar.tv\/news\/?p=5221"},"modified":"2026-09-29T10:49:28","modified_gmt":"2026-09-29T08:49:28","slug":"ueberschwemmungen-in-indien-und-nepal-mehr-als-100-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sonnenklar.tv\/news\/ueberschwemmungen-in-indien-und-nepal-mehr-als-100-tote\/","title":{"rendered":"\u00dcberschwemmungen in Indien und Nepal: Mehr als 100 Tote"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwere Unwetter haben im Norden Indiens und im benachbarten Nepal gro\u00dfe Zerst\u00f6rungen angerichtet. Nach tagelangem Starkregen kam es zu \u00dcberschwemmungen und Erdrutschen. <strong>Mehr als 100 Menschen verloren in beiden L\u00e4ndern ihr Leben.<\/strong> Besonders schwer betroffen ist der indische Bundesstaat Uttar Pradesh, wo Beh\u00f6rden 81 Todesopfer meldeten. In Nepal starben mindestens 27 Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Starkregen sorgt f\u00fcr schwere \u00dcberschwemmungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl\u00f6ser der Unwetter ist ein Monsuntief, das vom Golf von Bengalen \u00fcber Zentralindien hinwegzog und auch Nepal beeinflusste. Die ungew\u00f6hnlich starken Niederschl\u00e4ge lie\u00dfen Fl\u00fcsse \u00fcber die Ufer treten und l\u00f6sten vielerorts Erdrutsche aus. Die Wassermassen hinterlie\u00dfen eine Spur der Verw\u00fcstung. Geb\u00e4ude und Br\u00fccken st\u00fcrzten ein, Stra\u00dfen wurden besch\u00e4digt und landwirtschaftliche Fl\u00e4chen \u00fcberflutet. In mehreren Regionen waren D\u00f6rfer zeitweise von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Auch die Infrastruktur wurde erheblich beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Uttar Pradesh besonders stark betroffen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist die Zahl der Todesopfer besonders hoch. Dort kamen nach Angaben der Beh\u00f6rden 81 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Wie au\u00dfergew\u00f6hnlich stark der Regen ausfiel, zeigen die Messwerte: Zwischen Freitag und Sonntag wurden in Uttar Pradesh durchschnittlich 66,5 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Zum Vergleich: Normalerweise fallen in diesem Zeitraum lediglich etwa 7,6 Liter. Mehr als 1.000 H\u00e4user wurden besch\u00e4digt, au\u00dferdem entstanden erhebliche Sch\u00e4den an Feldern und Ernten. In Teilen des Bundesstaates mussten Schulen geschlossen werden. Auch Rettungs- und Hilfskr\u00e4fte sind weiterhin im Einsatz, um betroffene Menschen zu versorgen und Sch\u00e4den zu erfassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tausende Menschen m\u00fcssen in Sicherheit gebracht werden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch andere Regionen Indiens sind von den Wassermassen betroffen. Im Bundesstaat Odisha wurden nach \u00dcberschwemmungen mehr als 75.000 Menschen<strong> <\/strong>in sichere Gebiete gebracht. Dort traten ebenfalls Fl\u00fcsse \u00fcber die Ufer. Die Beh\u00f6rden beobachten die Situation aufmerksam, da steigende Pegelst\u00e4nde weitere \u00dcberschwemmungen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Gleichzeitig laufen Aufr\u00e4umarbeiten und die Versorgung der betroffenen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auch Nepal k\u00e4mpft mit den Folgen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Nepal starben mindestens 27 Menschen infolge der \u00dcberschwemmungen und Erdrutsche. Besonders problematisch ist die Situation aufgrund der bergigen Landschaft des Landes. Gro\u00dfe Fl\u00fcsse und zahlreiche steile H\u00e4nge machen viele Regionen anf\u00e4llig f\u00fcr \u00dcberschwemmungen und Erdrutsche. Durch die starken Regenf\u00e4lle wurden Stra\u00dfen und Wanderwege besch\u00e4digt oder unpassierbar. Auch Br\u00fccken und Geb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rt. F\u00fcr einige abgelegene Orte bedeutet das, dass sie nur schwer erreichbar sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lawinenabgang fordert weitere Todesopfer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wetterlage wirkt sich in Nepal auch auf die Bergregionen aus. Starker Regen und Schneefall f\u00fchrten zu gef\u00e4hrlichen Bedingungen im Himalaya. Am Sonntag starben mindestens zwei Menschen bei einem Lawinenabgang am Himlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beh\u00f6rden setzten deshalb Wander- und Kletteraktivit\u00e4ten an mehreren Gipfeln vor\u00fcbergehend aus. Das trifft Nepal ausgerechnet w\u00e4hrend der wichtigen Herbstsaison f\u00fcr Bergsteiger. In dieser Zeit sind zahlreiche internationale Kletterer im Land unterwegs. F\u00fcr verschiedene Gipfel liegen in diesem Herbst insgesamt 579 Genehmigungen f\u00fcr Bergsteiger aus 67 L\u00e4ndern vor. Zu den beliebten Zielen geh\u00f6ren unter anderem der Manaslu und der Makalu. Der Mount Everest wird dagegen traditionell vor allem im Fr\u00fchjahr bestiegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wetter soll sich langsam beruhigen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen gibt es erste Anzeichen f\u00fcr eine Entspannung der Wetterlage. Meteorologen erwarten, dass die Auswirkungen des Monsuntiefs nachlassen. In Nepals Hauptstadt Kathmandu zeigte sich am Montag bereits wieder die Sonne. Trotzdem bleibt die Situation in vielen Regionen angespannt. Die Sch\u00e4den an Stra\u00dfen, Br\u00fccken, H\u00e4usern und landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen m\u00fcssen zun\u00e4chst erfasst und beseitigt werden. F\u00fcr die betroffenen Menschen d\u00fcrfte die R\u00fcckkehr zum normalen Alltag noch einige Zeit dauern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nepal erst vor wenigen Wochen von Flutkatastrophe getroffen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuellen \u00dcberschwemmungen treffen Nepal nur wenige Wochen nach einer weiteren schweren Naturkatastrophe. Ende August starben bei einer verheerenden Sturzflut im Himalaya nach damaligen Angaben rund 1.450 Menschen, mehr als 5.500 weitere wurden vermisst. Als Ursache wurde damals unter anderem der Abbruch gro\u00dfer Mengen von Gletschereis und Felsgestein genannt. Die erneuten \u00dcberschwemmungen verdeutlichen damit, wie verwundbar insbesondere die Bergregionen Nepals gegen\u00fcber extremen Wetterereignissen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-09\/28\/mehr-als-100-tote-bei-ueberschwemmungen-in-indien-und-nepal?utm_medium=email&amp;utm_campaign=Purple%20Newsletter%20%28265780%29&amp;utm_source=14\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zeit.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwere Unwetter haben im Norden Indiens und im benachbarten Nepal gro\u00dfe Zerst\u00f6rungen angerichtet. Nach tagelangem Starkregen kam es zu \u00dcberschwemmungen und Erdrutschen. Mehr als 100 Menschen verloren in beiden L\u00e4ndern ihr Leben. Besonders schwer betroffen ist der indische Bundesstaat Uttar Pradesh, wo Beh\u00f6rden 81 Todesopfer meldeten. In Nepal starben mindestens 27 Menschen. 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